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Konservativ · Biologisch

PRP & ACP –
Biologische Therapie.

Plättchenreiches Plasma bei Wirbelsäulenschmerzen: was es leisten kann, was nicht, und wann es sinnvoll ist.

Körpereigene Wachstumsfaktoren – gezielt eingesetzt.

Plättchenreiches Plasma (PRP) bzw. autologes konditioniertes Plasma (ACP) werden aus dem patienteneigenen Blut gewonnen: Durch Zentrifugation wird ein Konzentrat aus Wachstumsfaktoren hergestellt, das injiziert wird, um regenerative Prozesse zu unterstützen.

Anwendungsgebiete

  • Facettengelenksarthrose mit chronischen Rückenschmerzen
  • Degenerative Bandscheibenerkrankungen (intradiskale Injektion, experimentell)
  • Unterstützend nach Wirbelsäulen-Eingriffen
  • Paraspinale Muskel- und Sehnenansatzproblematiken

Ehrliche Einordnung: Die Evidenzlage für PRP/ACP an der Wirbelsäule ist deutlich schwächer als bei Gelenken (Knie, Schulter). Wir setzen PRP nur ein, wo eine realistische Nutzen-Chance besteht – nicht als Universallösung oder weil Patienten es "gehört haben".

Ablauf

  • Blutabnahme (ca. 15–30 ml), direkt in der Praxis
  • Zentrifugation und Aufbereitung (ca. 10–15 Minuten)
  • Bildgesteuerte Injektion (Ultraschall oder Fluoroskopie)
  • Ambulant, kein stationärer Aufenthalt

Kassenleistung

PRP/ACP ist eine Selbstzahlerleistung (IGeL) – die GKV erstattet sie nicht. Kosten und Ablauf werden vorab transparent besprochen.

Sicherheit

Da körpereigenes Material verwendet wird, ist das Risiko allergischer Reaktionen minimal. Infektionsrisiko wie bei jeder Injektion – durch sterile Technik und Bildsteuerung minimiert.

PRP/ACP-Beratung.

Wir besprechen ehrlich, ob PRP in Ihrer Situation sinnvoll und zu erwarten nützlich ist.

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