Konservativ · Biologisch
Plättchenreiches Plasma bei Wirbelsäulenschmerzen: was es leisten kann, was nicht, und wann es sinnvoll ist.
PRP / ACP
Plättchenreiches Plasma (PRP) bzw. autologes konditioniertes Plasma (ACP) werden aus dem patienteneigenen Blut gewonnen: Durch Zentrifugation wird ein Konzentrat aus Wachstumsfaktoren hergestellt, das injiziert wird, um regenerative Prozesse zu unterstützen.
Ehrliche Einordnung: Die Evidenzlage für PRP/ACP an der Wirbelsäule ist deutlich schwächer als bei Gelenken (Knie, Schulter). Wir setzen PRP nur ein, wo eine realistische Nutzen-Chance besteht – nicht als Universallösung oder weil Patienten es "gehört haben".
PRP/ACP steht nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung und ist daher eine Selbstzahlerleistung (IGeL). Das gilt unabhängig davon, dass die Praxis eine Kassenzulassung hat: Gesetzlich Versicherte werden hier regulär über ihre Kasse behandelt, allein diese Leistung ist zusätzlich privat zu tragen. Kosten und Ablauf werden vorab transparent besprochen. Bei Privatversicherten und Beihilfe-Berechtigten richtet sich die Erstattung nach dem jeweiligen Tarif; die Abrechnung erfolgt nach GOÄ.
Sicherheit
Da körpereigenes Material verwendet wird, ist das Risiko allergischer Reaktionen minimal. Infektionsrisiko wie bei jeder Injektion – durch sterile Technik und Bildsteuerung minimiert.
Wir besprechen ehrlich, ob PRP in Ihrer Situation sinnvoll und zu erwarten nützlich ist.
Termin buchenOder telefonisch +49 (0)8031 3045672 (Mi 08–13, Do 08–16:30, Fr 08–12 Uhr) · per E-Mail info@mosafer-spine.de