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Wirbelsäulenchirurgie

Minimalinvasive
Wirbelsäulenchirurgie.

TLIF, XLIF, OLIF, endoskopische Dekompression – wann diese Verfahren überlegen sind und wo ihre Grenzen liegen.

Klein bedeutet nicht immer besser – aber manchmal schon.

Minimalinvasive Verfahren reduzieren Muskelschaden, Blutverlust und Krankenhausaufenthalt. Aber nicht jedes Problem braucht den kleinsten Zugang – und nicht jeder kleine Zugang ist technisch besser. Wir setzen diese Verfahren ein, wenn sie medizinisch überlegen sind.

Endoskopische Dekompression

Vollendoskopische Techniken (TESSYS, YESS, interlaminar) ermöglichen Bandscheibenchirurgie und Dekompression über Zugänge von 7–8 mm. Lokal- oder Spinalanästhesie möglich, ambulant oder kurzstationär.

Minimalinvasive Fusion (MIS-TLIF)

Transforaminale lumbale interkorporelle Fusion (TLIF) in minimalinvasiver Technik über ca. 2–3 cm Inzisionen. Tubusretraktor schützt die paravertebrale Muskulatur. Kürzerer Krankenhausaufenthalt, weniger Blutverlust als offen.

Laterale Verfahren: XLIF / OLIF

Extreme lateral interbody fusion (XLIF) und oblique lateral interbody fusion (OLIF) erlauben die Platzierung großer Cages über einen seitlichen retroperitonealen Zugang – ohne den Rückenmuskel zu berühren. Besonders geeignet bei mehrsegmentaler Pathologie, Deformitäten und Revisionen.

Keine Allzweck-Lösung: Minimalinvasive Verfahren haben spezifische Indikationen und Limitationen. Wer sagt, er macht alles endoskopisch, ist nicht zwingend besser als einer, der den offenen Zugang beherrscht.

Neuromonitoring & Navigation

Auch bei minimalinvasiven Eingriffen setzen wir intraoperative Navigation und Neuromonitoring ein – die Technik schränkt die Sicherheitsinstrumente nicht ein.

Beratung zum Verfahren.

Wir besprechen, welcher Zugang für Ihre Situation sinnvoll ist.

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