Konservativ · Physikalisch
Extrakorporale Stoßwellentherapie bei paraspinalen Sehnen- und Muskelansatzproblemen – Indikation und ehrliche Einordnung der Evidenz.
ESWT
Die extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) überträgt akustische Stoßwellen nicht-invasiv in das Gewebe. Sie ist gut belegt bei Sehnenansatzerkrankungen (z. B. Plantarfasziitis, Kalkschulter) und findet auch bei paraspinalen Muskelproblemen und Insertionstendinopathien der Wirbelsäule Anwendung.
Klare Grenzen: Stoßwellen behandeln keine Bandscheibenvorfälle, keine Nervenkompressionssyndrome, keine strukturellen Deformitäten. Der Einsatz außerhalb belegter Indikationen ist kein Standard unserer Praxis.
Die Stoßwellentherapie an der Wirbelsäule steht nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung und ist daher eine Selbstzahlerleistung (IGeL). Das gilt unabhängig davon, dass die Praxis eine Kassenzulassung hat: Gesetzlich Versicherte werden hier regulär über ihre Kasse behandelt, allein diese Leistung ist zusätzlich privat zu tragen. Kosten werden vorab transparent kommuniziert. Bei Privatversicherten und Beihilfe-Berechtigten richtet sich die Erstattung nach dem jeweiligen Tarif; die Abrechnung erfolgt nach GOÄ.
Kombination mit anderen Verfahren
ESWT kann sinnvoll mit gezielten Injektionen oder Physiotherapie kombiniert werden. Wir planen die Behandlung als integrierten Ansatz.
Wir klären, ob ESWT in Ihrer Situation sinnvoll ist.
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