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Konservativ · Physikalisch

Stoßwellen­therapie –
gezielt, wo sie hilft.

Extrakorporale Stoßwellentherapie bei paraspinalen Sehnen- und Muskelansatzproblemen – Indikation und ehrliche Einordnung der Evidenz.

Stoßwellen – stark dort, wo sie bewiesen sind.

Die extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) überträgt akustische Stoßwellen nicht-invasiv in das Gewebe. Sie ist gut belegt bei Sehnenansatzerkrankungen (z. B. Plantarfasziitis, Kalkschulter) und findet auch bei paraspinalen Muskelproblemen und Insertionstendinopathien der Wirbelsäule Anwendung.

Indikationen im Bereich Wirbelsäule

  • Myofasziales Schmerzsyndrom mit Triggerpunkten
  • Insertionstendinopathien paraspinaler Muskulatur
  • Ergänzend nach minimalinvasiven Eingriffen und konservativer oder operativer Behandlung zur Geweberegeneration

Klare Grenzen: Stoßwellen behandeln keine Bandscheibenvorfälle, keine Nervenkompressionssyndrome, keine strukturellen Deformitäten. Der Einsatz außerhalb belegter Indikationen ist kein Standard unserer Praxis.

Ablauf

  • Ambulant, kein Narkoserisiko
  • 3–5 Sitzungen im Abstand von 1–2 Wochen
  • Leichter Schmerz während der Anwendung möglich
  • Keine Schnitte, keine Nadeln

Kassenleistung

ESWT ist an der Wirbelsäule eine Selbstzahlerleistung (IGeL). Kosten werden vorab transparent kommuniziert.

Kombination mit anderen Verfahren

ESWT kann sinnvoll mit gezielten Injektionen oder Physiotherapie kombiniert werden. Wir planen die Behandlung als integrierten Ansatz.

Stoßwellen-Beratung.

Wir klären, ob ESWT in Ihrer Situation sinnvoll ist.

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