Zweitmeinung
Wenn Ihnen eine Wirbelsäulen- oder Skoliose-Operation empfohlen wurde: Wir prüfen die Indikation mit den 24 Fragen, die in dieser Situation wirklich zählen.
Warum Zweitmeinung?
Eine Zweitmeinung bedeutet nicht automatisch, dass die erste Empfehlung falsch war. In der Mehrzahl der Fälle bestätigt sie die Diagnose. Aber sie gibt Ihnen die Möglichkeit, die Indikation zu verstehen, Alternativen zu kennen und eine informierte Entscheidung zu treffen.
Bei Wirbelsäulenoperationen – besonders bei Skoliose, Fusion, Deformitätskorrekturen – sind die Eingriffe groß, die Risiken real, und die Erwartungen müssen realistisch eingestellt werden. Dafür brauchen Sie ein Gespräch, das sich Zeit nimmt.
Ablauf
Sie senden uns vorab Bildgebung (Röntgen, MRT), Befundberichte und OP-Vorschlag. Im Termin besprechen wir Befund, Indikation und Alternativen ausführlich. Sie erhalten eine schriftliche Zusammenfassung.
Für Patienten aus weiterer Entfernung oder dem Ausland bieten wir strukturierte Video-Zweitmeinungen an. Vorab-Übermittlung der Bildgebung digital ist für dieses Format Voraussetzung.
Wir operieren nicht, weil wir müssen: Unsere Zweitmeinung ist unabhängig. Wenn die OP-Indikation nicht gegeben ist, sagen wir das. Wenn sie gegeben ist, erklären wir warum.
Was Sie mitbringen
Röntgenbilder (stehend, a.p. und seitlich), Bending-Röntgen falls vorhanden, MRT, Befundberichte, OP-Vorschlag des Vorbehandlers. Digital (CD oder Online-Upload) bevorzugt.
Kassenleistung
Ärztliche Zweitmeinungen sind eine gesetzliche Leistung der GKV. Die Abrechnung erfolgt über Ihre Krankenversicherung. Für Selbstzahler und internationale Patienten: auf Anfrage.
International
Für Patienten aus dem Ausland: Video-Zweitmeinung auf Englisch, Arabisch oder Persisch möglich. Alle Details auf der International-Seite.
Bitte senden Sie uns vorab Bildgebung und Befundbericht. Wir melden uns innerhalb von 48 Stunden.
Jetzt anfragen