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Wirbelsäulenchirurgie

Revisions­chirurgie –
wenn die erste OP nicht das Ziel erreicht hat.

Eingriffe nach Voroperationen an der Wirbelsäule: technisch anspruchsvoller, erfahrungsabhängiger – und häufig möglich.

Klare Analyse – bevor erneut operiert wird.

Revisionseingriffe an der Wirbelsäule sind technisch anspruchsvoller als Primäreingriffe. Narbengewebe, veränderte Anatomie und vorhandenes Implantatmaterial erhöhen das Risiko. Deshalb ist die Indikationsstellung noch wichtiger: Erst wenn klar ist, warum das erste Eingriff nicht das gewünschte Ergebnis gebracht hat, kann sinnvoll revidiert werden.

Häufige Indikationen

  • Rezidivbandscheibenvorfall am operierten Segment
  • Nachbarsegmentdegeneration nach Fusion (adjacent segment disease)
  • Pseudarthrose – ausbleibende Fusion trotz Spondylodese
  • Implantatversagen (Stabbruch, Schraubenlockerung, Cagesubsidenz)
  • Persistierende oder neu aufgetretene Neurologie nach Eingriff
  • Infekt nach Wirbelsäulen-OP
  • Deformitätskorrektur nach unzureichendem Primärergebnis

Vorgehen

Vor jedem Revisionseingriff steht eine gründliche Analyse: Voroperationsberichte, aktuelle MRT und CT, Stehaufnahmen. In der Beratung wird offen besprochen, was beim ersten Eingriff passiert ist und was realistisch besser gemacht werden kann.

Auch von auswärts

Wir übernehmen auch Patienten, die andernorts operiert wurden. Voroperationsberichte und Bildgebung bitte vorab zusenden.

Nicht jede Revision bringt den erhofften Erfolg: Ehrliche Beratung schließt ein, dass bei manchen Zuständen kein weiterer Eingriff sinnvoll ist – und was dann hilft.

Zweitmeinung bei Revisionsempfehlung

Wenn Ihnen eine Revisionsoperation empfohlen wurde, ist eine strukturierte Zweitmeinung besonders sinnvoll. Wir analysieren Vorgeschichte und Befund unabhängig.

Revisionsberatung.

Senden Sie uns vorab Voroperationsberichte und aktuelle Bildgebung. Wir analysieren und besprechen Optionen.

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